Unsere Leistungen:
Frauenheilkunde in jeder Lebensphase
Krebsvorsorge
In meiner Praxis biete ich Ihnen die empfohlenen gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen nach den aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien an. Darüber hinaus berate ich Sie individuell zu ergänzenden Untersuchungen, die Ihre persönliche Vorsorge sinnvoll erweitern können.
Vorsorge bedeutet für mich mehr als die Durchführung von Untersuchungen. Sie bedeutet Sicherheit, Aufklärung und eine vertrauensvolle Begleitung in allen Lebensphasen. Gemeinsam sorgen wir dafür, Ihre Gesundheit langfristig zu erhalten, Risiken frühzeitig zu erkennen und Erkrankungen möglichst früh und gezielt behandeln zu können.
Erweiterte Vorsorgeuntersuchungen
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen altersabhängig verschiedene Maßnahmen zur Krebsfrüherkennung:
- Ab dem 20. Lebensjahr: jährlicher Pap-Abstrich zur Früherkennung von Zellveränderungen am Gebärmutterhals
- zusätzlich ab dem 30. Lebensjahr: jährliche Tastuntersuchung der Brust und der regionalen Lymphknoten
- bis zum 25. Lebensjahr: jährliches Chlamydien-Screening
- Ab dem 35. Lebensjahr: alle drei Jahre kombinierte Früherkennung mit Pap-Abstrich und HPV-Test sowie weiterhin die jährliche gynäkologische Untersuchung
Gesetzliche Vorsorgeuntersuchungen
Je nach Alter, familiärer Vorgeschichte und persönlichem Sicherheitsbedürfnis können zusätzliche Untersuchungen sinnvoll sein.
Hierzu gehören beispielsweise:
- HPV-Test außerhalb der regulären Vorsorgeintervalle
- ThinPrep®-Dünnschichtzytologie zur optimierten Aufbereitung von Zellabstrichen
- Zusätzliche Kontrollabstriche bei auffälligen Vorbefunden
- Erweiterte mikrobiologische Abstrichdiagnostik bei wiederkehrenden Beschwerden
Ultraschall als ergänzende Vorsorge
Der Ultraschall ermöglicht eine detaillierte und schmerzfreie Darstellung der inneren Organe und kann Veränderungen sichtbar machen, die bei der Tastuntersuchung häufig nicht erkannt werden.
Besonders bewährt haben sich:
- Ultraschall von Gebärmutter und Eierstöcken
- Ultraschall der Harnblase und des Beckenraums
- Brustultraschall zur ergänzenden Beurteilung des Brustgewebes
Diese Untersuchungen gehören in der Regel nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krebsfrüherkennung und werden daher meist nur bei Beschwerden oder konkretem Krankheitsverdacht von den Krankenkassen übernommen. Sie können jedoch zusätzliche Informationen liefern und die individuelle Vorsorge sinnvoll ergänzen.
Familiäre Risiken und individuelle Vorsorge
Frauen mit familiären Vorbelastungen, beispielsweise durch Brustkrebs oder Eierstockkrebs bei nahen Angehörigen, benötigen häufig eine individuell angepasste Vorsorgestrategie.
Gerne berate ich Sie zu Ihrem persönlichen Risiko und erkläre Ihnen die möglichen Vorsorgeleistungen in Ihrem individuellen Fall.
Verhütungsberatung
In meiner Praxis berate ich Sie umfassend und individuell zu den verschiedenen Möglichkeiten der Verhütung. Gemeinsam finden wir eine sichere Methode, die zu Ihrem Körper, Ihren Bedürfnissen und Ihrer aktuellen Lebenssituation passt.
Dabei besprechen wir nicht nur die Sicherheit der einzelnen Methoden, sondern auch Aspekte wie Verträglichkeit, Anwendungsaufwand, Auswirkungen auf den Zyklus, zukünftigen Kinderwunsch sowie mögliche gesundheitliche Risiken.
Wie sicher ist eine Verhütungsmethode?
Die Sicherheit einer Verhütungsmethode wird häufig mit dem sogenannten Pearl-Index angegeben. Dieser beschreibt, wie viele von 100 Frauen innerhalb eines Jahres trotz Anwendung einer bestimmten Verhütungsmethode schwanger werden.
Je niedriger der Pearl-Index, desto sicherer ist die Methode.
Wichtig ist jedoch, dass die tatsächliche Sicherheit nicht nur von der Methode selbst, sondern auch von ihrer korrekten Anwendung abhängt. Einnahmefehler oder Anwendungsfehler können die Sicherheit deutlich beeinflussen. Methoden, die unabhängig von der täglichen Anwendung wirken, wie beispielsweise Spiralen oder Implantate, gehören daher zu den sichersten Verhütungsformen.
Hormonelle Verhütung
Hormonelle Verhütungsmethoden beeinflussen den natürlichen Zyklus und verhindern in der Regel den Eisprung. Sie zählen zu den sichersten Verhütungsmethoden und bieten vielen Frauen zusätzliche Vorteile, beispielsweise bei starken Regelblutungen, Regelschmerzen oder Endometriose.
Antibabypille
Die klassische Pille wird täglich eingenommen und gehört zu den am häufigsten verwendeten Verhütungsmethoden. Sie enthält eine Kombination aus Östrogen und Gestagen. Es gibt viele verschiedene Kombinationen, ganz individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.
Minipille
Die Minipille enthält ausschließlich ein Gestagen und eignet sich insbesondere für stillende Frauen sowie für Patientinnen, die aufgrund von Vorerkrankungen oder Risikofaktoren keine östrogenhaltigen Präparate anwenden können oder möchten.
Vaginalring
Der Ring wird einmal monatlich in die Vagina eingelegt und gibt kontinuierlich Hormone ab. Er stellt eine komfortable Alternative zur täglichen Tabletteneinnahme dar.
Verhütungspflaster
Das Pflaster wird auf die Haut aufgeklebt und wöchentlich gewechselt. Die Hormone werden über die Haut aufgenommen und wirken ähnlich wie die Pille.
Dreimonatsspritze
Die Dreimonatsspritze enthält ein Gestagen, das alle drei Monate verabreicht wird und den Eisprung zuverlässig unterdrückt. Sie eignet sich insbesondere für Frauen, die keine tägliche Verhütung anwenden möchten. Da die Wirkung über mehrere Monate anhält, sollte die Methode individuell und ausführlich besprochen werden.
Hormonimplantat
Ein kleines Kunststoffstäbchen wird unter die Haut des Oberarms eingesetzt und gibt kontinuierlich ein Gestagen ab. Es schützt bis zu drei Jahre vor einer Schwangerschaft und gehört zu den sichersten Verhütungsmethoden.
Spiralen/intrauterine Verhütungsmethoden
Spiralen, auch Intrauterine Pessare (IUP) oder Intrauterin Device (IUD) genannt, zählen zu den sichersten und komfortabelsten Verhütungsmethoden. Sie werden direkt in die Gebärmutter eingesetzt und bieten über mehrere Jahre einen zuverlässigen Schwangerschaftsschutz, ohne dass täglich an die Verhütung gedacht werden muss.
Hormonspirale
Die Hormonspirale gibt direkt in der Gebärmutter geringe Mengen eines Gestagens ab. Je nach Modell schützt sie zwischen drei und acht Jahren vor einer Schwangerschaft. Zusätzlich kann sie starke Regelblutungen und Regelschmerzen deutlich reduzieren.
Kupferspirale
Die Kupferspirale wirkt vollständig hormonfrei. Das Kupfer verhindert eine Befruchtung der Eizelle und bietet je nach Modell einen zuverlässigen Schutz über meistens 5 Jahre.
Kupferkette (GyneFix®)
Die Kupferkette ist eine besonders kleine und flexible Alternative zur klassischen Kupferspirale. Sie eignet sich häufig auch für junge Frauen oder Frauen, die noch keine Kinder geboren haben.
Welche Spirale ist die richtige für mich?
Ob Hormonspirale, Kupferspirale oder Kupferkette – die optimale Methode hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen, Ihrem Zyklus, möglichen Vorerkrankungen und Ihrer Familienplanung ab. Gerne berate ich Sie ausführlich zu den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Systeme und erkläre Ihnen wie die Einlage abläuft.
Barrieremethoden
Barrieremethoden verhindern, dass Spermien in die Gebärmutter gelangen. Sie kommen ohne Hormone aus und können bei Bedarf angewendet werden.
Kondom
Das Kondom schützt nicht nur vor einer Schwangerschaft, sondern als einzige Verhütungsmethode gleichzeitig auch vor vielen sexuell übertragbaren Infektionen. Besonders bei neuen Partnerschaften spielt dieser Schutz eine wichtige Rolle.
Pessar
Das Pessar wird vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingesetzt und bedeckt den Muttermund. Es wird häufig in Kombination mit einem Spermizid verwendet.
Natürliche Familienplanung
Bei der natürlichen Familienplanung werden Körperzeichen wie Basaltemperatur, Zyklusverlauf und Veränderungen des Zervixschleims ausgewertet, um die fruchtbaren Tage zu bestimmen.
Diese Methode erfordert eine gute Kenntnis des eigenen Zyklus und eine konsequente Anwendung und eignet sich besonders für Frauen, die bewusst auf hormonelle Verhütung verzichten möchten.
Dauerhafte Verhütung
Sterilisation
Für Frauen mit abgeschlossener Familienplanung kann eine dauerhafte Verhütung durch Sterilisation infrage kommen. Dabei werden die Eileiter operativ durchtrennt, sodass keine Befruchtung mehr möglich ist.
Eine Sterilisation sollte gut überlegt sein und erfolgt nach ausführlicher individueller Beratung.
Notfallverhütung
Kommt es zu einer Verhütungspanne oder ungeschütztem Geschlechtsverkehr, gibt es Möglichkeiten, eine Schwangerschaft nachträglich zu verhindern.
„Pille danach“
Die „Pille danach“ kann den Eisprung verschieben und sollte möglichst früh nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingenommen werden.
Kupferspirale als Notfallverhütung
Die Kupferspirale stellt die sicherste Form der Notfallverhütung dar und kann innerhalb weniger Tage nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr eingesetzt werden.
Verhütung, die zu Ihrem Leben passt
Verhütung ist mehr als die Entscheidung für eine bestimmte Methode. Sie sollte zu Ihrem Körper, Ihrer Gesundheit, Ihrer aktuellen Lebensphase und Ihren persönlichen Zukunftsplänen passen.
Ob erste Verhütungsberatung, Verhütung nach einer Schwangerschaft, hormonfreie Alternativen oder langfristige Verhütung mit einer Spirale – ich nehme mir Zeit für Ihre Fragen und berate Sie verständlich, individuell und ohne Zeitdruck.
Gemeinsam finden wir die Verhütungsmethode, mit der Sie sich sicher, gut informiert und langfristig wohlfühlen.
Schwangerschaftsbetreuung
Eine vertrauensvolle Begleitung durch die Schwangerschaft
In dieser wichtigen Lebensphase möchte ich Sie medizinisch kompetent und persönlich begleiten. Mir ist es wichtig, dass Sie sich jederzeit gut informiert, sicher und verstanden fühlen. Deshalb nehme ich mir Zeit für Ihre Fragen und Anliegen und begleite Sie individuell durch jede Phase Ihrer Schwangerschaft.
Die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen dienen dazu, die Gesundheit von Mutter und Kind zu überwachen, die Entwicklung Ihres Babys zu begleiten und mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen. Moderne Diagnostik, persönliche Betreuung und eine vertrauensvolle Arzt-Patientinnen-Beziehung bilden dabei die Grundlage für eine möglichst entspannte und sichere Schwangerschaft.
Leistungen während der Schwangerschaft
- Mutterschaftsvorsorge nach den aktuellen Mutterschaftsrichtlinien
- Impfberatung und empfohlene Impfungen während der Schwangerschaft
- Ergänzende Blutuntersuchungen zum Ausschluss von Infektionskrankheiten und zur individuellen Risikobeurteilung
- NIPT (Nicht-invasiver Pränataltest) zur erweiterten genetischen Früherkennung
- Ultraschalluntersuchungen mit moderner Ultraschalltechnik
- Zusätzliche Ultraschallkontrollen bei Bedarf
- Doppleruntersuchungen zur Beurteilung der Blutversorgung von Mutter, Plazenta und Kind
- 3D- und 4D-Ultraschall zur detaillierten Darstellung Ihres Babys
- Betreuung von Risikoschwangerschaften
- Beratung zu Ernährung, Nahrungsergänzung und Lebensstil
- Begleitung und Behandlung typischer Schwangerschaftsbeschwerden
- Beratung zu Geburtsvorbereitung, Geburtsplanung und der Wahl der Geburtsklinik
- Nachsorge und Betreuung nach der Geburt
Jede Schwangerschaft ist einzigartig. Deshalb ist mir eine individuelle Betreuung besonders wichtig. Neben den medizinischen Untersuchungen möchte ich Ihnen eine vertrauensvolle Ansprechpartnerin sein, die Sie mit Fachwissen, Erfahrung und Einfühlungsvermögen begleitet.
Gemeinsam schaffen wir die bestmöglichen Voraussetzungen für eine gesunde Schwangerschaft und einen guten Start ins Familienleben.
Kinderwunsch
Gemeinsam auf dem Weg zum Wunschkind
Bereits vor einer geplanten Schwangerschaft können verschiedene Maßnahmen dazu beitragen, die Voraussetzungen für eine gesunde Schwangerschaft und die Entwicklung Ihres Kindes zu optimieren. Dazu gehören unter anderem die Überprüfung des Impfstatus, insbesondere hinsichtlich Masern, Mumps und Röteln, die Kontrolle wichtiger Gesundheitsparameter wie Schilddrüsenfunktion und Blutzucker sowie die rechtzeitige Einnahme von Folsäure und Jod. Idealerweise sollte die Supplementierung bereits mindestens drei Monate vor einer geplanten Schwangerschaft beginnen.
Auch der persönliche Lebensstil spielt eine wichtige Rolle. Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung, ein gesundes Körpergewicht sowie ein bewusster Umgang mit Alkohol, Nikotin und Koffein können die Fruchtbarkeit positiv beeinflussen und die Voraussetzungen für eine gesunde Schwangerschaft verbessern.
Gerne berate ich Sie bereits vor Eintritt einer Schwangerschaft individuell zu allen Fragen rund um die Kinderwunschplanung und unterstütze Sie dabei, die bestmöglichen Voraussetzungen für Ihren Kinderwunsch zu schaffen.
Wenn die Schwangerschaft auf sich warten lässt
Nicht immer erfüllt sich der Kinderwunsch so schnell wie erhofft. Bleibt eine Schwangerschaft aus, entstehen häufig Sorgen, Unsicherheiten und viele Fragen. Mit diesem Gefühl sind Sie nicht allein: Ein unerfüllter Kinderwunsch betrifft viele Paare und hat oft verschiedene Ursachen, die sowohl bei der Frau als auch beim Partner liegen können.
Durch eine gezielte Diagnostik lassen sich mögliche Ursachen häufig erkennen und individuelle Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen. Dabei ist mir eine persönliche und einfühlsame Begleitung besonders wichtig. Gemeinsam besprechen wir die nächsten Schritte und entwickeln einen individuellen Weg, der zu Ihrer persönlichen Situation passt.
Mögliche Untersuchungen und Beratungsangebote
- Impfberatung vor einer geplanten Schwangerschaft
- Beratung zu Ernährung, Lebensstil und Nahrungsergänzung
- Zyklusdiagnostik und Zyklusmonitoring
- Hormonanalysen
- Ultraschalldiagnostik
- Abklärung von Zyklusstörungen
- Beurteilung der Eierstockfunktion und Fruchtbarkeit
- Vorbereitung auf eine Kinderwunschbehandlung
- Enge Zusammenarbeit mit spezialisierten Kinderwunschzentren
Der Weg zum Wunschkind ist so individuell wie die Menschen, die ihn gehen. Manche Frauen werden schnell schwanger, andere benötigen mehr Zeit, Unterstützung oder weiterführende Diagnostik. In jeder Situation möchte ich Ihnen eine vertrauensvolle Ansprechpartnerin sein, die Sie medizinisch kompetent, ehrlich und mit viel Einfühlungsvermögen begleitet.
Gemeinsam gehen wir Schritt für Schritt Ihren persönlichen Weg zum Wunschkind.
Beratung in den Wechseljahren
Die Wechseljahre beginnen häufig bereits zwischen dem 40. und 45. Lebensjahr mit der Prä- und Perimenopause und erstreckt sich meist über mehrere Jahre. Die letzte spontane Monatsblutung wird als Menopause bezeichnet. Sie kann rückblickend festgestellt werden, wenn die Regelblutung für mindestens zwölf Monate ausgeblieben ist.
Die Wechseljahre sind keine Erkrankung, können jedoch mit körperlichen und seelischen Veränderungen verbunden sein, die die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen können. Jede Frau erlebt diese Zeit unterschiedlich – manche haben kaum Beschwerden, andere fühlen sich im Alltag stark eingeschränkt.
Mein Ziel ist es, Sie informiert und auf Augenhöhe durch diese Zeit zu begleiten und das beginnt meist schon vor den ersten Symptomen.
Typische Beschwerden
- Hitzewallungen
- Schlafstörungen
- Stimmungsschwankungen
- Gewichtszunahme
- Gelenkbeschwerden
- Konzentrationsprobleme
- Vaginale Trockenheit
Mögliche Therapieoptionen
- Hormontherapie
- Bioidentische Hormontherapie
- Nicht-hormonelle Behandlungsmöglichkeiten
- Beratung zu Ernährung und Bewegung
- Osteoporosevorsorge
Die Wechseljahre markieren nicht das Ende eines Lebensabschnitts, sondern den Beginn eines neuen. Viele Beschwerden lassen sich heute sehr erfolgreich behandeln.
In meiner Praxis nehme ich mir Zeit für eine individuelle Beratung und begleite Sie dabei, die für Sie passende Lösung zu finden – damit Sie sich auch in dieser Lebensphase gesund, leistungsfähig und wohl in Ihrem Körper fühlen.
Betreuung bei gynäkologischen Krebserkrankungen
Kompetente Begleitung in einer herausfordernden Zeit
Die Diagnose einer Krebserkrankung verändert vieles – oft von einem Tag auf den anderen. Neben den medizinischen Herausforderungen entstehen häufig zahlreiche Fragen, Unsicherheiten und Sorgen, die sowohl die Betroffenen selbst als auch ihre Angehörigen belasten können.
In dieser besonderen Lebenssituation ist eine vertrauensvolle und kontinuierliche Begleitung besonders wichtig. Ich betreue Patientinnen mit gynäkologischen Krebserkrankungen sowohl während der Therapie als auch in der Nachsorge und arbeite dabei eng mit spezialisierten Brustzentren, gynäkologischen Krebszentren und den behandelnden Kliniken zusammen.
Mir ist es wichtig, Ihnen neben einer kompetenten medizinischen Betreuung auch Zeit für Ihre persönlichen Anliegen, Fragen und Sorgen zu geben.
Betreuung bei
- Brustkrebs
- Eierstockkrebs
- Gebärmutterkrebs
- Gebärmutterhalskrebs
- Vulva- und Vaginalkarzinomen
Individuelle Begleitung und Nachsorge
Nach Abschluss der Behandlung spielen regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen eine wichtige Rolle. Sie dienen dazu, den Heilungsverlauf zu begleiten, mögliche Beschwerden frühzeitig zu erkennen und Ihnen Sicherheit im Alltag zu geben.
Zu den Schwerpunkten meiner Betreuung gehören:
- Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen
- Beratung zu operativen und medikamentösen Therapien
- Unterstützung bei therapiebedingten Nebenwirkungen
- Hormonelle Fragestellungen nach einer Krebserkrankung
- Beratung bei Wechseljahresbeschwerden
- Unterstützung bei Fragen zu Sexualität und Lebensqualität
- Begleitung bei der Rückkehr in Beruf, Familie und Alltag
Jede Krebserkrankung und jeder Behandlungsverlauf ist individuell. Deshalb nehme ich mir Zeit für eine persönliche und einfühlsame Betreuung, die sich an Ihren Bedürfnissen orientiert.
Neben der medizinischen Versorgung stehen für mich immer auch Ihre Lebensqualität, Ihr Wohlbefinden und das Gefühl im Mittelpunkt, mit Ihren Fragen und Sorgen nicht allein zu sein.
Mädchen- und Teenagersprechstunde
Ein geschützter Raum für junge Patientinnen
Der erste Besuch bei einer Frauenärztin ist oft mit Unsicherheit, Neugier und vielen Fragen verbunden. Vielleicht fragst du dich, was bei einem Termin passiert, ob eine Untersuchung notwendig ist oder ob du über bestimmte Themen überhaupt sprechen darfst.
Die Antwort ist ganz einfach: Du darfst alles fragen.
In meiner Mädchen- und Teenagersprechstunde nehme ich mir Zeit für deine Anliegen und beantworte deine Fragen in einer entspannten und vertrauensvollen Atmosphäre. Dabei ist mir wichtig, dass du dich wohlfühlst und ernst genommen fühlst.
Ob du alleine kommst, eine Freundin, deinen Partner oder einen Elternteil mitbringen möchtest, entscheidest du selbst. Gemeinsam besprechen wir alle Themen, die dich beschäftigen – offen, verständlich und selbstverständlich vertraulich, denn es gilt natürlich die ärztliche Schweigepflicht.
Häufige Themen sind:
- Pubertät und körperliche Veränderungen
- Erste Menstruation und Zyklusfragen
- Unregelmäßige oder schmerzhafte Monatsblutungen
- Verhütung und Verhütungsmethoden
- HPV-Impfung
- Liebe, Sexualität und Beziehungen
- Ausfluss, Juckreiz oder andere Beschwerden im Intimbereich
- Fragen zu Körperbild und weiblicher Gesundheit
Muss ich untersucht werden?
Nein. Viele junge Patientinnen kommen zunächst einfach nur zum Gespräch.
Eine gynäkologische Untersuchung erfolgt nur dann, wenn sie medizinisch sinnvoll oder ausdrücklich gewünscht ist. Vor jeder Untersuchung erkläre ich genau, was gemacht wird und warum. Du entscheidest jederzeit mit und kannst Fragen stellen.
Mein Ziel ist, dass du dich gut informiert, sicher und verstanden fühlst – ganz unabhängig davon, ob du zum ersten Mal oder bereits häufiger in einer gynäkologischen Praxis bist.
Impfungen
Schutz für Ihre Gesundheit
Impfungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge und können vor schweren Erkrankungen schützen.
Ich überprüfe gerne Ihren Impfstatus und berate Sie individuell zu empfohlenen Impfungen.
Impfungen in meiner Praxis
- HPV-Impfung
- Jährliche Grippeimpfung
- Auffrischimpfungen
- Impfberatung vor Schwangerschaft
- Impfberatung in der Schwangerschaft
Gerne erstellen wir gemeinsam einen individuellen Impfplan.
Beckenboden- und Inkontinenzbeschwerden
Lebensqualität zurückgewinnen
Der Beckenboden besteht aus Muskeln, Bändern und Bindegewebe, die die Organe im Becken – insbesondere Blase, Gebärmutter und Darm – stützen. Wird diese wichtige Haltestruktur geschwächt, können unterschiedliche Beschwerden entstehen.
Ursachen sind häufig Schwangerschaften und Geburten, hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren, altersbedingte Veränderungen des Gewebes oder eine langjährige körperliche Belastung. Auch Frauen, die sportlich sehr aktiv sind, können betroffen sein.
Häufige Beschwerden
- Ungewollter Urinverlust beim Husten, Niesen, Lachen oder Sport (Belastungsinkontinenz)
- Plötzlich auftretender, schwer kontrollierbarer Harndrang (Dranginkontinenz)
- Häufiger Harndrang oder nächtliches Wasserlassen
- Senkungsbeschwerden von Blase, Gebärmutter oder Darm
- Druck- oder Fremdkörpergefühl im Becken
- Beschwerden nach Schwangerschaft und Geburt
- Gefühl einer nachlassenden Beckenbodenstabilität
Viele Frauen schränken aufgrund dieser Beschwerden ihren Alltag, sportliche Aktivitäten oder soziale Unternehmungen ein. Das muss nicht sein.
Sorgfältige Diagnostik
Die Grundlage einer erfolgreichen Behandlung ist eine individuelle und umfassende Abklärung Ihrer Beschwerden. Dazu gehören ein ausführliches Gespräch, eine gynäkologische Untersuchung sowie bei Bedarf eine Ultraschalluntersuchung des Beckenbodens und der Beckenorgane.
Gemeinsam analysieren wir die möglichen Ursachen und besprechen, welche Behandlungsmöglichkeiten für Ihre persönliche Situation sinnvoll sind.
Individuelle Behandlungsmöglichkeiten
Die Therapie richtet sich nach Art und Ausprägung der Beschwerden sowie Ihren persönlichen Bedürfnissen.
Mögliche Behandlungsoptionen sind:
- Gezieltes Beckenbodentraining
- Vermittlung spezialisierter Physiotherapie
- Lokale Hormontherapie in den Wechseljahren
- Pessartherapie bei Senkungsbeschwerden, auch in oder unmittelbar nach der Schwangerschaft
- Beratung zu Alltag, Sport und Prävention
- Moderne konservative Behandlungskonzepte
- Operative Beratung und Mitbehandlung bei Bedarf
Oft können bereits einfache Maßnahmen zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden führen.
Mein Anspruch
Beckenboden- und Blasenbeschwerden sind keine unvermeidbare Folge des Älterwerdens und sollten nicht als „normal“ hingenommen werden. In meiner Praxis finden Sie eine vertrauensvolle Ansprechpartnerin, die Ihre Beschwerden ernst nimmt und gemeinsam mit Ihnen eine individuelle Lösung erarbeitet.
Denn ein starker Beckenboden bedeutet mehr Sicherheit, mehr Wohlbefinden und mehr Lebensqualität.
Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)
Individuelle Vorsorge für Ihre Gesundheit
Als Ihre Frauenärztin ist es mir wichtig, Sie umfassend über die Möglichkeiten der modernen Vorsorge und Diagnostik zu informieren. Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) können dazu beitragen, bestimmte Erkrankungen frühzeitig zu erkennen, Beschwerden genauer abzuklären oder zusätzliche Sicherheit zu schaffen.
Selbstverständlich erhalten Sie vor jeder Untersuchung eine ausführliche Beratung zu Nutzen, Aussagekraft, möglichen Grenzen und den entstehenden Kosten. Gemeinsam entscheiden wir in Ruhe, welche Untersuchungen für Ihre persönliche Situation sinnvoll sind.
Ultraschall von Gebärmutter und Eierstöcken
Der vaginale Ultraschall ermöglicht eine detaillierte Darstellung von Gebärmutter, Gebärmutterschleimhaut und Eierstöcken. Viele Veränderungen verursachen zunächst keine Beschwerden und können daher bei der regulären gynäkologischen Untersuchung nicht erkannt werden.
Durch die Ultraschalluntersuchung können unter anderem erkannt werden:
- Eierstockzysten
- Myome (gutartige Muskelknoten der Gebärmutter)
- Polypen
- Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut
- Auffälligkeiten der Eierstöcke
- andere strukturelle Veränderungen im kleinen Becken
Mammasonographie (Ultraschalluntersuchung der Brust)
Die Brustuntersuchung durch Abtasten ist ein wichtiger Bestandteil der gynäkologischen Vorsorge bei Frauen ab 30 Jahren. Nicht jede Veränderung der Brust ist jedoch tastbar. Das Mammographiescreening wird Frauen zwischen 50 und 75 Jahren alle 2 Jahre als Kassenleistung angeboten. Die Einladung zu einem persönlichen Termin in Ihrem Screening-Zentrum erhalten Sie anhand Ihrer Krankenkassendaten per Post.
Der Brustultraschall kann insbesondere bei dichtem Brustdrüsengewebe eine wertvolle Ergänzung zur Tastuntersuchung und zur Mammographie darstellen und ermöglicht die Beurteilung von:
- Knoten und Verhärtungen
- Zysten
- gutartigen Gewebeveränderungen
Gerade bei jüngeren Frauen ist der Ultraschall häufig aussagekräftiger als andere bildgebende Verfahren. Die Untersuchung erfolgt schmerzfrei und ohne Strahlenbelastung.
Erweiterte Vorsorge durch zusätzliche Abstrichuntersuchungen
Die gesetzlichen Vorsorgeprogramme sehen bestimmte Untersuchungsintervalle für den Pap-Abstrich und den HPV-Test vor. In individuellen Situationen können zusätzliche Untersuchungen sinnvoll sein.
Dazu gehören beispielsweise:
- zusätzliche HPV-Testungen
- Kontrollabstriche bei früheren Auffälligkeiten
- spezielle mikrobiologische Abstriche bei wiederkehrenden Infektionen
- STD-Screening bei Fragen auf Sexuell übertragbare Infektionen
Diese Untersuchungen können helfen, Veränderungen oder Infektionen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.
Hormonanalysen
Hormone beeinflussen zahlreiche Prozesse im weiblichen Körper. Veränderungen des Hormonhaushalts können sich beispielsweise bemerkbar machen durch:
- Zyklusstörungen
- unerfüllten Kinderwunsch
- Wechseljahresbeschwerden
- Haarausfall
- Hautveränderungen
- Stimmungsschwankungen
- Gewichtsveränderungen
Gezielte Hormonuntersuchungen können dabei helfen, Beschwerden besser einzuordnen und individuelle Behandlungsmöglichkeiten zu planen. Nicht jede hormonelle Fragestellung wird von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Zusätzliche Schwangerschaftsultraschalluntersuchungen
Die Mutterschaftsrichtlinien sehen während der Schwangerschaft drei reguläre Ultraschalluntersuchungen vor. Viele werdende Eltern wünschen darüber hinaus zusätzliche Ultraschalltermine, um die Entwicklung ihres Kindes zwischen den vorgesehenen Untersuchungen verfolgen zu können.
Diese Untersuchungen ermöglichen zusätzliche Einblicke in Wachstum, Entwicklung und Wohlbefinden des Kindes und bieten häufig auch Raum für Fragen und persönliche Beratung.
Ihre Gesundheit liegt mir am Herzen
Vorsorge bedeutet nicht nur die frühzeitige Erkennung von Erkrankungen, sondern auch Sicherheit und ein gutes Gefühl für die eigene Gesundheit. Mein Ziel ist es, Sie umfassend und transparent zu beraten, damit Sie selbstbestimmt entscheiden können, welche zusätzlichen Untersuchungen für Sie sinnvoll sind.
Psychosomatische Begleitung
Wenn Körper und Seele gleichermaßen Unterstützung brauchen
Manche Herausforderungen lassen sich nicht allein durch medizinische Untersuchungen oder Therapien bewältigen. In solchen Momenten ist es wichtig, Sorgen, Ängste und belastende Gedanken ernst zu nehmen und Raum für Gespräche zu schaffen.
Als Frauenärztin mit psychosomatischer Ausbildung betrachte ich deshalb immer den Menschen als Ganzes – mit seiner individuellen Lebenssituation, seinen Gefühlen und seinen persönlichen Bedürfnissen.
Mögliche belastende Lebenssituationen
- Fehlgeburten und Schwangerschaftsverluste
- Auffällige oder schwerwiegende Diagnosen in der Schwangerschaft
- Unerfüllter Kinderwunsch
- Schwangerschafts- und Geburtsängste
- Gynäkologische Krebserkrankungen
- Belastungen während einer Krebstherapie oder Nachsorge
- Wechseljahre und hormonelle Umstellungen
- Zyklusbedingte Stimmungsschwankungen
- Belastende Lebensereignisse und Krisensituationen
- Psychische Belastungen im Zusammenhang mit gynäkologischen Beschwerden
Zeit für Ihre Anliegen
Nicht jede Belastung benötigt sofort eine psychotherapeutische Behandlung. Häufig hilft bereits ein vertrauensvolles Gespräch, um Gedanken zu ordnen, Ängste einzuordnen und gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln.
In meiner Praxis möchte ich Ihnen einen geschützten Raum bieten, in dem Sie offen über Ihre Sorgen, Ängste und Belastungen sprechen können. Dabei stehen Ihre persönliche Situation und Ihre individuellen Bedürfnisse im Mittelpunkt.
Mein Anspruch
Gerade in herausfordernden Lebensphasen wünsche ich mir, dass meine Patientinnen sich nicht allein gelassen fühlen. Mit medizinischer Kompetenz, psychosomatischem Verständnis und viel Einfühlungsvermögen begleite ich Sie durch belastende Zeiten und unterstütze Sie dabei, Ihren eigenen Weg zu finden.
Denn manchmal ist Zuhören genauso wichtig wie eine medizinische Behandlung.